Beim Gedenkgottesdienst des Ambulanten Hospiz St. Michael Völklingen kamen Hinterbliebene, Ehrenamtliche, Hauptamtliche und Mitarbeitende des SAPV-Teams zusammen, um gemeinsam der Menschen zu gedenken, die wir ein Stück ihres Weges begleiten durften.
Im Mittelpunkt stand ein stilles und sehr berührendes Ritual: Jede und jeder konnte eine Blüte in eine Wasserschale legen – als Zeichen der Erinnerung, der Liebe und der bleibenden Verbundenheit. Nach und nach entstand aus den einzelnen Blüten ein kleines Blütenmeer. Jede Blüte stand dabei für einen Menschen, für eine gemeinsame Geschichte, für Dankbarkeit, Schmerz, Liebe und all das, was über den Tod hinaus bleibt. Das Ritual greift den Gedanken auf, dass aus vielen einzelnen Erinnerungen ein gemeinsamer Raum des Gedenkens entstehen kann.
Viele Hinterbliebene zeigten sich dankbar für diesen Moment des Innehaltens. Es tat gut, den Verstorbenen noch einmal bewusst einen Platz zu geben – nicht nur in Gedanken, sondern sichtbar in der Mitte der Gemeinschaft.
Im Anschluss an den Gottesdienst blieb bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen Zeit für Begegnung und Gespräche. In einer warmen und offenen Atmosphäre wurden Erinnerungen geteilt, Geschichten erzählt und auch manches ausgesprochen, was im Alltag oft keinen Raum findet. Gerade dieser Austausch zwischen Angehörigen, Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen und SAPV-Mitarbeitenden machte spürbar, wie wertvoll Gemeinschaft in Zeiten der Trauer sein kann.
