Bei herrlichem Wetter fand unsere Trauer-Wanderung statt. Insgesamt 13 Teilnehmende machten sich gemeinsam mit vier Menschen aus dem Vorbereitungsteam vom Wanderparkplatz am Wasserturm am Hoheberg auf den rund acht Kilometer langen Weg.
Die Wanderung stand ganz im Zeichen von Verlust, Trauer und Krisenbewältigung. Dabei ging es nicht darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Vielmehr bot die gemeinsame Zeit in der Natur Gelegenheit, bewusst innezuhalten, Gedanken Raum zu geben und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Entlang der Strecke begleiteten sieben unterschiedliche Impulse die Gruppe. Sie luden dazu ein, sich mit eigenen Erfahrungen, Erinnerungen und Gefühlen auseinanderzusetzen. Ergänzt wurden diese Stationen durch zwei Körperübungen, die einen weiteren Zugang zum bewussten Wahrnehmen und Innehalten ermöglichten.
Trotz des ernsten Themas war die Stimmung innerhalb der Gruppe offen, vertrauensvoll und herzlich. Neben stillen Momenten gab es viele gute Gespräche und Begegnungen. Das gemeinsame Unterwegssein zeigte einmal mehr, wie wohltuend Bewegung, Natur und Gemeinschaft gerade in Zeiten von Trauer sein können.
Nach rund acht Kilometern blickten Teilnehmende und Vorbereitungsteam auf eine gelungene Wanderung zurück – mit vielen persönlichen Eindrücken, wertvollen Begegnungen und Momenten, die noch nachwirken dürfen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die an der Wanderung teilgenommen haben, sowie dem Vorbereitungsteam für die Planung und Begleitung des Nachmittags.
